8. März – Who cares?

Pfleger*innen, Beschäftigte im Gesundheitswesen und

solidarische Unterstützer*innen:

Kommt zur Demonstration anlässlich des Frauen*streiks!

 

"Der markgerechte Patient" - aktuelle Filmvorführungen

Freitag, 22. Februar, Gemeindehaus der Hamburger Klangkirche, Neue Straße 44, 18 Uhr

Dienstag, 26. Februar, 18:30 Uhr, Bürgerhaus Barmbek, Lorichstraße 28A.Veranstalter: Regionalbündnis Nord + DIE LINKE SG Barmbek

Donnerstag, 28. Februar, ViaCafélier,  Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr im, Paul-Dessau-Straße 4, 22761 Hamburg, Veranstalter Nussknacker e.V.

Montag, 4.März, Hamburger Rathaus, im Kaisersaal, Beginn 18:30 Uhr, Veranstalter DIE LINKE

Dienstag, 5. März, Dorothee Sölle Haus, Königstr. 54, 22767 Hamburg, Veranstalter  Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Beginn 18:30 Uhr

mehr Infos zum Film: http://der-marktgerechte-patient.org

Wir im Ärzteblatt

Bundesweites Bündnistreffen

Vom 9. bis 11. November 2018 fand in Hamburg ein Treffen aller Bündnisse für mehr Pflegepersonal, für gesunde Krankenhäuser, gegen den Pflegenotstand (oder wie auch immer sie jeweils heißen) statt. Eingeladen waren alle, die irgendwo in einem solchen zivilgesellschaftlichen Bündnis mitarbeiten oder eines gründen wollen. Etwa 50 TeilnehmerInnen von Kiel bis Bayern und von Köln bis Dresden zeigten die enorme Bedeutung des Themas Pflege und den wachsenden Unmut von Beschäftigten, PatientInnen, Organisationen und BürgerInnen.

Senat lobt Mindestpflege

Senat lobt Jens Spahns Mindestpflege – doch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz ist ein Gesetz gegen bedarfsgerechte Versorgung

9. November 2018  |  Das heute vom Bundestag beschlossene Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) wird nicht nur vom Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus sehr grundsätzlich kritisiert. Seine Einführung schreibt den Pflegenotstand gesetzlich fest, da die Personalplanung weiterhin nicht am Bedarf der Menschen orientiert wird, sondern an sehr willkürlichen Untergrenzen. Sozial -und Berufsverbände, aber auch Pflegewissenschaftler und die Gewerkschaft ver.di haben das immer wieder deutlich gemacht und vor der Einführung dieses Gesetzes gewarnt. Das Gesetz sei demnach eine Scheinlösung und die Untergrenzen sogar gefährlich: Untergrenzen bestimmen, dass nur in den allerschlimmsten Fällen - den schlechtesten 25 Prozent - in lediglich vier Bereichen (Geriatrie, Unfallchirurgie, Intensivstationen, Kardiologie) und nur durchschnittlich mehr Personal eingesetzt werden muss.

Es steht zu befürchten, dass in Bereichen, die momentan noch über dieser Grenze liegen, Personal sogar reduziert wird. Auch der als Koryphäe geltende Pflegewissenschaftler Michael Simon ist sicher, dass die oberen 75 Prozent sich nach unten anpassen, also Personal sogar abbauen werden. Erste Geschäftsleitungen haben genau dies auch schon signalisiert, wie dem Bündnis vor wenigen Wochen auf dem Stuttgarter Kongress "Krankenhaus statt Fabrik" berichtet wurde. Zwar begrüßt das Bündnis die Finanzierung zusätzlicher Stellen, kritisiert aber, dass weiterhin keine Ermittlung des tatsächlichen Pflegebedarfs gesetzlich festgeschrieben ist. Eine Bedarfsermittlung aber lehnen sowohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als auch die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks einhellig und strikt ab. Der Hamburger Senat klagt jetzt sogar gegen den Volksentscheid des Bündnisses, der eine solche Bedarfsermittlung zum Inhalt hat.

"Dieses Gesetz hat ein schwarzes Loch in seinem Zentrum – es fehlt ein Instrument zur Personalbemessung, und genau das wollen wir liefern. Unser Gesetz wäre in dieser Situation der entscheidende Baustein zur Beendigung des Pflegenotstands in den Hamburger Krankenhäusern. Der Senat darf sich diese Chance nicht entgehen lassen. Er muss die Klage jetzt zurückziehen und unser Gesetz einführen – die Finanzierung ist ja nun da," so Sprecher Axel Hopfmann.

"Eine Mindestpflege reicht uns nicht. Die Menschen in dieser Stadt verdienen eine Top-Versorgung und keine Pflege an der Untergrenze. Die Bürger zahlen Steuern und Beiträge, damit sie entsprechend ihrem Bedarf versorgt werden und nicht entlang eines Minimums," ergänzt Sprecher Florian Stender.

Handeln statt klagen!

5. November 2018  |  Gegen den vor einigen Tagen nochmal bekräftigten Willen des Hamburger Senats, unseren Gesetzesvorschlag vom Verfassungsgericht überprüfen zu lassen, trafen sich heute fast 300 Menschen vor dem Rathaus. Ein 50 Meter langes Banner forderte die Regierenden auf: Handeln statt klagen! Denn Hamburg darf unseren Gesetzesvorschlag umsetzen, will aber nicht. Meinen wir, meinen auch unsere juristischen Berater.

Mehr in den Presseberichten:

APS: vernichtende Kritik am PpSG

26. Oktober 2018  |  "Es ist nicht nur volkswirtschaftlich gesehen, sondern oft sogar für die versorgenden Einrichtungen des Gesundheitswesens kostengünstiger, in eine qualitativ hochwertige, sichere Versorgung zu investieren, als die gesundheitlichen Folgen mangelnder Versorgungsqualität kostenintensiv zu behandeln." Dieser Satz aus einer Stellungnahme des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) zum geplanten Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) ist schon ein eindeutiger Verriss des neuen Gesetzesvorhabens. So liest sich die ganze Stellungnahme. Davon gibt es sogar mehrere. Lesen sie hier!

Tote wegen Pflegenotstand

24. Oktober 2018  |  In der Hamburger Morgenpost hat eine mutige Krankenschwester unglaubliche Missstände offenbart, die unsere Kritik und unsere Forderungen lebhaft illustrieren und bestätigen. Lesen Sie hier ihren Bericht und hier den einen Tag später erschienenen Titelbeitrag des Chefreporters Olaf Wunder zum selben Thema.

Volksbegehren eingereicht

Wir in „Hinz & Kunzt“

Oktober 2018  |  Das Hamburger Straßenmagazin „Hinz & Kunzt“ stellt unsere Forderungen auf einer Seite vor (Draufklicken öffnet größere Ansicht):

Unser neuer Kurzfilm

Wir treffen uns in der Regel monatlich.

Unsere Bündnistreffen 2019:
Zeit: 17-19 Uhr.
Ort: ver.di, Besenbinderhof 60, Raum St. Georg (9. Etage)

  • Mittwoch 6. März
  • Mittwoch 10. April
  • Mittwoch 8. Mai - diesmal im Raum Altona (9. Etage)
  • Mittwoch 12. Juni
  • Mittwoch 3. Juli
  • Mittwoch 7. August 
  • Mittwoch 4. September
  • Mittwoch 2. Oktober
  • Mittwoch 6. November
  • Mittwoch 4. Dezember

    Regionalbündnisse gibt es in verschiedenen Bezirken, teils mit festen Terminen:

    • Barmbek:
    • Harburg: Bündnisgründung in Vorbereitung, wird demnächst hier bekanntgegeben.
    • St. Georg: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 17-18 Uhr, Stadtteilbüro, Hansaplatz 9
  • Bündnispartner und Unterstützer: Die Organisationen, Initiativen und Gruppen, die sich dem Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus angeschlossen haben, finden Sie auf der Seite Wir.

    Unser Spendenkonto (mit Spendenquittung):
    Zahlungsempfänger:  Gesundheit.Menschenwürde.Solidarität. e.V.
    IBAN: DE57 2512 0510 0001 6326 01
    Verwendungszweck:  "Mehr Personal im Krankenhaus".
    Spendenquittungen können bei vorliegender vollständiger Adresse ausgestellt werden und werden jeweils zu Jahresbeginn für das vergangene Kalenderjahr zugeschickt. Personenbezogene Daten werden im Zuge der Überweisung gespeichert, diese Daten werden nur für den Versand der Spendenquittungen und Danksagungen genutzt. Sie werden wieder gelöscht, wenn innerhalb eines Jahres keine weitere Spende eingegangen ist.

  • Wir können Multitasking

    Wir sind auf vielen Kanälen zu finden. Neben dieser Homepage auf folgenden:

    Anmerkung

    Obwohl wir für alle natürlichen Personen meist die weibliche Form verwenden, meinen wir immer alle Geschlechter.