Demonstration am 22. September

  • Gemeinsam gegen den Pflegenotstand
    Treffpunkt 12 Uhr AK St. Georg

Mit der Demonstration möchten wir all diejenigen mobilisieren, die von dem Thema betroffen sind: als Beschäftigte im Gesundheitswesen, als PatientIn oder auch als Angehörige. Wir wollen damit ein eindrückliches Signal an die Verantwortlichen im Rathaus senden, dass die politische Verantwortung für eine schnelle Lösung des Pflegenotstands in Hamburg jetzt bei ihnen liegt und eine Klage gegen den Volksentscheid von den HamburgerInnen nicht akzeptiert werden wird.

Der Aufruf zur Demo kann hier heruntergeladen werden (Klick aufs Bild):

Unterstützerinnen

Der Aufruf wird von folgenden Organisationen und Personen als Erstunterzeichner unterstützt:

Organisation, Name

  • AG Kritische Mediziner:innen - studentische Initiative am UKE
  • Antifa 22309
  • Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der HAW Hamburg
  • Attac Hamburg
  • Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DbfK) Nordwest e.v.
  • DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine e.V.)
  • DIDF-Jugend Hamburg
  • Die Linke. Hamburg
  • DKP, Hamburg
  • Fachschaftsrat Sozialökonomie der Uni Hamburg
  • jour fixe gewerkschaftslinke Hamburg
  • Linksjugend ['solid] Barmbek
  • Medibüro Hamburg
  • Migrantinnen Bund Hamburg
  • Netzwerk Care Revolution, Regionalgruppe Hamburg
  • Poliklinik Hamburg / Veddel
  • Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband Uni Hamburg
  • Sozialverband Deutschland e.V., SoVD – Landesverband Hamburg
  • ver.di-Betriebsgruppe AK Altona
  • ver.di-Betriebsgruppe AK St. Georg
  • Ver.di-Betriebsgruppe der DAK-Gesundheit Zentrale
  • ver.di-Betriebsgruppe Techniker Krankenkasse SZ Hamburg
  • ver.di Hamburg / Fachgruppe Gesetzliche Krankenversicherung
  • ver.di Vertrauensleute der Asklepios Klinik Nord
  • Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) Hamburg
  • Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP) 
  • Wilhelmsburg gegen Pflegenotstand (Inga)

Name, Organisation

  • Esther Bejarano, Künstlerin und Auschwitzüberlebende
  • Sabine Böddinghaus (MdHB)
  • Deniz Celik (MdHB)
  • Hanna Cramer, Vertrauensfrau der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
  • Nicole Drücker, Personalrätin
  • Carola Ensslen (MdHB)
  • Holger Griebner, ver.di Arbeitskreis Frieden Hamburg
  • Norbert Hackbusch (MdHB)
  • Olaf Harms, Vorsitzender LBV ver.di-Hamburg
  • Hildegard Heinemann
  • Axel Hopfmann, Personalrat in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Stephan Jersch (MdHB)
  • Regina Jürgens, Einwohnerverein St. Georg von 1987 e.V.
  • Susann Klencz
  • Christoph Kranich, Verbraucherzentrale Hamburg
  • Gabriele und Reinhard Leendertz
  • Alfons Lukas, Personalrat DAK, Landesbezirksvorstand Ver.di
  • Tamara Martin, Krankenpflegerin
  • Barbara und Peter Nagel
  • Gudrun Nolte, Leiterin Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
  • Ronald Pries – Koordinator Kita-Netzwerk
  • Kirsten Rautenstrauch, Krankenpflegerin, Betriebsrätin
  • Inga Rexrodt
  • Anna Rinne – Fachreferentin  DIE LINKE Bürgerschaftsfraktion Hamburg
  • Meike Saerbeck, Krankenpflegerin
  • Andreas Scheibner, Vorsitzender des ver.di Fachbereiches Gemeinden in Hamburg und Personalrat im Bezirksamt Eimsbüttel
  • Christiane Schneider (MdHB)
  • Barbara Schulz, Oberstudienrätin i.R.
  • Florian Stender / Techniker Krankenkasse, Ver.di Mg 
  • Heinz Strunk, Autor
  • Heike Sudmann (MdHB)
  • Lothar Voß, Krankenpfleger

Die anderen Bündnisse

  • Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus
  • Bremer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus
  • Düsseldorfer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus
  • Essener Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus
  • Pflegestreik Saar
  • Tübinger Bündnis für mehr Personal an unseren Krankenhäusern
  • Volksentscheid: Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern

Wer mit aufrufen und hier namentlich genannt werden will, schicke eine Mail an info@pflegenotstand-hamburg.de, bitte gebt an, wie die Angabe veröffentlicht werden soll (genaue Schreibweise).

KDA: Imbiss und Gespräch

Zu Donnerstag den 13. September 2018 von 14 bis 16 Uhr lädt der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA), der als Partner unseres Bündnis auf seiner Homepage immer wieder über unsere Anliegen berichtet, in die St. Martinus Kirche (Saal), Martinistraße 33, 20251 Hamburg (direkt am UKE) zu Imbiss und Gespräch ein. „Ich möchte nicht gestresst, sondern zufrieden in meinen Feierabend gehen können!“ ist das Motto. Hier die Einladung als pdf.

Keine Pflege an der Untergrenze!

3. August 2018  |  Die Bundesregierung hat ein milliardenschweres Programm gegen den Pflegenotstand auf den Weg gebracht. Wir sind nicht so zufrieden: »Durch das Gesetz wird sehr schlechte Pflege zur schlechten Pflege gemacht. Das ist eine Verbesserung von Note Fünf auf Note Vier. Aber eben keine gute Pflege«, wird das Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus in der "Elbvertiefung" der ZEIT zitiert anlässlich unserer Protest-Aktion vor der Asklepios Klinik Altona. Ähnlich im NDR-Hamburg-Journal, hier der vollständige Beitrag sowie drei Fotos:

136 Ärzte schreiben an Senatorin

1. August 2018  Heute haben 136 Ärztinnen und Ärzte in einem Brief an Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks ihre Unterstützung für die Ziele der Volksinitiative gegen den Pflegenotstand bekundet. "Wir Ärztinnen und Ärzte haben ein besonderes Interesse an einer bedarfsgerechten Versorgung: Eine gute, qualitativ hochwertige und bedarfsorientierte Krankenversorgung muss auf stabilen Füßen stehen und das sind zu einem großen Teil die Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege", schreiben sie. Und sie fordern die Senatorin auf, alles ihr Mögliche zu tun, "um den Pflegenotstand zu beenden. Wir fordern Sie auf, mit dem Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus in Verhandlungen zu treten und das zur Abstimmung stehende Gesetz als Senatssache zu übernehmen, damit wir keine Zeit verlieren, wenigstens in Hamburg etwas gegen den Pflegenotstand zu unternehmen." Hier ist der Brief im Original.

Volksinitiative in Bayern

27. Juli 2018  |  Gestern startete auch in Bayern nach Berlin und Hamburg die mittlerweile dritte Volksinitiative für mehr Krankenhauspersonal. Bis zum 2. Oktober wollen die Initiatoren 40.000 Unterschriften sammeln -- nötig wären 25.000.

Besonders gefreut hat uns, dass auch die SPD hinter der Initiative steht: "Gute Pflege kann es nur mit ausreichend Personal geben. Dafür sind gesetzliche Personalvorgaben in Krankenhäusern und Pflegeheimen Pflicht", schreibt die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen auf der Webseite der Partei in Bayern. Das lässt hoffen, dass bald auch die Hamburger SPD auf unsere Forderungen einschwenkt, nachdem die Grünen im Bund bereits im Juni deutlich gemacht hatten, dass sie die Personaluntergrenzen für den falschen Weg halten. Die scheinen gegenwärtig gescheitert zu sein: Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband können sich nicht einigen. Jetzt muss der Gesundheitsminister die Sache in die Hand nehmen. Er kann zeigen, ob er wirklich "verstanden hat"!

Unser neuer Kurzfilm

Das Bündnis

Wir treffen uns in der Regel monatlich.

Unser nächstes Bündnistreffen:
Mittwoch 5. September 2018, 17:30 Uhr, ver.di, Besenbinderhof 60,
9. Stock, Raum St. Georg

Weitere Bündnistreffen im 2. Halbjahr:

  • Mittwoch 10. Oktober
  • Montag 29. Oktober
  • Mittwoch 21. November
  • Mittwoch 12. Dezember

Regionalbündnisse gibt es in verschiedenen Bezirken, teils mit festen Terminen:

  • Altona: jeden Mittwoch 17 Uhr (außer wenn Bündnistreffen ist, siehe oben), beim KDA in der Max Brauer Allee 16 / Ecke Königstraße, bitte im 4. Stock klingeln.
  • Barmbek: nächster Termin: Donnerstag 23. August, 18 Uhr, Kirche St. Gabriel, Turmzimmer, Hartzlohplatz 17, 22307
  • Harburg: Bündnisgründung in Vorbereitung, wird demnächst hier bekanntgegeben.
  • St. Georg: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 17-18 Uhr, Stadtteilbüro, Hansaplatz 9
  • "St. Pauli gegen Pflegenotstand": Nächstes Treffen Dienstag 28.8., 19 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2
  • Wilhelmsburg: nächster Termin zur Vorbereitung der Demo (22.9.) am Donnerstag, 23. August 18:30 Uhr im Bürgerhaus Mengestr. 20, Raum 011 im Erdgeschoss.

Bündnispartner und Unterstützer: Die Organisationen, Initiativen und Gruppen, die sich dem Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus angeschlossen haben, finden Sie auf der Seite Wir.

Unser Spendenkonto:
DE53 2069 0500 0200 4291 39
(Leider gibt's keine Spendenquittung, wir sind kein Verein. Aber wir tun nur 100% Gutes mit Ihrer Spende!)

Wir können Multitasking

Wir sind auf vielen Kanälen zu finden. Neben dieser Homepage auf folgenden:

Anmerkung

Obwohl wir für alle natürlichen Personen meist die weibliche Form verwenden, meinen wir immer alle Geschlechter.