Gästebuch

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Christoph Kranich
30.03.2018 16:15

Antwort an Peter Behrendt: „Tatsächlich“ heißt nicht, dass die Krankenhäuser alles bekommen, was sie fordern. Das muss natürlich, wie heute auch, öffentlich geprüft, kontrolliert und verantwortet werden. Schließlich geht es um Geld des Steuerzahlers und der Beitragszahlerin. So lange es Markt und Wettbewerb gibt, zweifeln wir allerdings daran, ob es gelingen wird, die Gleichzeitigkeit von Unter- und Überkapazitäten ganz zu verhindern. Dazu müssten wir weiter gehen als unsere derzeitige Initiative und die Fallpauschalen (DRGs) loswerden. Welches System der Krankenhausfinanzierung sich besser eignen würde, den „tatsächlichen Bedarf“ weder über- noch unterzuerfüllen, ist ein Streitpunkt unter vielen Gelehrten. Darüber diskutieren wir gerne – mit Ihnen und anderen.

Peter Behrendt
30.03.2018 16:14

Nach dem neuen Absatz 10 zu §15 sollen die Krankenhäuser einen Anspruch auf Erstattung ihres tatsächlichen krankenhausindividuellen Investitionsbedarfs haben. Meine Fragen dazu: Wie wird sichergestellt, dass nicht notwendige Investitionen von der Förderung ausgeschlossen werden? Wie wird verhindert, dass Überkapazitäten geschaffen werden, die durch den Wettbewerb der Krankenhäuser um Patienten entstehen? Bitte veröffentlicht Eure Antworten auf der Website. Vielen Dank.

Christoph Kranich
25.04.2017 07:51

Schon vor einem Jahr hat die Verbraucherzentrale den Internationalen Tag der Pflege zum "Tag des Pflegenotstands" definiert und einen schönen Fall von Pflegenotstand berichtet. Siehe: http://www.vzhh.de/gesundheit/462183/pflege-not-an-mann-und-frau.aspx.

Dieter Sienknecht
24.04.2017 11:15

Die Auswirkungen der Krankenhausprivatisierung konnte ich am Beispiel des Krankenhauses Barmbek persönlich erleben. Ich war dort als Patient, als es noch das Allgemeine Krankenhaus Barmbek im Landesbetrieb war und fühlte mich dort sicher und ärztlich und pflegerisch hervorragend betreut. Einige Jahre später war ich dann in der Asklepius-Klinik Barmbek. Mein Eindruck: überlastete Ärzte, gehetztes Pflegepersonal und vor allem beim total unterbesetzten Nachtdienst der Eindruck: das könnte gefährlich werden. Es stimmt schon: Gesundheit ist keine Ware, sondern eine öffentliche Aufgabe. Deshalb bin ich für Rekommunalisierung.

Wir freuen uns besonders, wenn Sie uns Ihre
Erfahrungen mit den Auswirkungen des Pflegenotstands im Krankenhaus
möglichst plastisch schildern. Dafür können Sie folgende eMail-Adresse verwenden:
erfahrungen@pflegenotstand-hamburg.de.
Bitte geben Sie uns eine Telefonnummer, falls wir weitere Fragen dazu haben. Die werden wir selbstverständlich niemandem weitergeben.

Und wenn Sie hier links ins Gästebuch schreiben: Auch wenn Sie sich noch so sehr ärgern, bleiben Sie möglichst sachlich. Sonst müssen wir zensieren...

Beratung?

Wenn Sie nicht nur eine Geschichte erzählen wollen, sondern auch in Ihrem konkreten Fall beraten werden möchten, können Sie sich an folgende Beratungsstellen wenden:

Patientenberatung der Verbraucherzentrale
Tel. (040) 24832-230,
Mo-Fr 11-13 Uhr
Persönliche Beratung nach Vereinbarung:
(040) 24832-130
Hier erhalten Sie unabhängige juristische Beratung zu allen Fragen, die Sie als Versicherte und Patienten haben.

Patientenberatung der Ärztekammer und KV Hamburg
Tel. (040) 202299222,
Mo Di Do 9-13+14-16, Mi 9-12+14-18, Fr 9-12 Uhr
Hier sprechen Sie auch mit Ärztinnen und Ärzten.

UPD
Tel. 0800 0117722